DIE GOLDENE NOVA

Der Wettbewerb für alle Nachwuchstalente

GOLDENE NOVA 2021: „GEGENSÄTZE ZIEHEN SICH AN!“

Bereits zum dritten Mal veranstaltet die INOVA COLLECTION ihren Designwettbewerb „Die Goldene Nova“ in Kooperation mit dem „Schmuck Magazin“. Dieser Wettbewerb bietet den Bewerbern nicht nur die Gelegenheit, mit ihren Kreationen ein breites Fachpublikum zu erreichen, sondern auch einen erfolgreichen Einstieg in die Branche zu schaffen.

Jungdesigner, Studenten, Lehrlinge und Absolventen, Startups sowie Berufsneu- und Quereinsteiger wie auch alle weiteren Nachwuchstalente sind wieder herzlich dazu eingeladen, sich um die GOLDENE NOVA 2021 zu bewerben.

Auch in diesem Jahr sorgt der Talentwettbewerb wieder für Spannung. Zumal das Thema viel Spielraum für Kreativität lässt: GEGENSÄTZE ZIEHEN SICH AN!

Auf die drei Bestplatzierten warten hochwertige Geld- und Materialpreise, erstklassige Werbemöglichkeiten und zahlreiche Branchenkontakte. Während der INOVA COLLECTION 2021 können alle Schmuckstücke bewundert werden.

Neben der Juryauszeichnung haben alle Nominierten zusätzlich die Chance, den vom Fachpublikum bestimmten Publikumspreis der GOLDENEN NOVA zu gewinnen. Der Gewinner des Publikumspreises erhält die Möglichkeit, sich im Rahmen der INOVA COLLECTION 2022 auf dem Philipp-Becker-Areal zu präsentieren.

Wir sind sehr gespannt, wer es unter die Top 3 schaffen wird und wünschen allen Nominierten viel Erfolg.

Herzlichen Dank an unsere Partner

 



Die Nominierten 2021

Rhea Auberger | HTL Steyr

Der Gegensatz zeigt sich in den beiden Verarbeitungstechniken, da der Ossa Sepia Guss für alte und traditionelle und der 3D-Druck für neue und moderne Techniken steht. Das Verbinden dieser beiden Gegensätze lässt ein außergewöhnliches Schmuckstück entstehen. Um das Anziehen des Gegensätzlichen zu zeigen, sind die Formen ineinander verschlungen. Dieses Werk verbindet konventionelle und innovative Techniken.

Halsschmuck | Silber 925

Stefanie Hinz | Schmuckdesign-groh.de / Zeichenakademie Hanau

Grundtechniken des ersten Lehrjahres: Auftiefen, Sägen, Löten, Feilen, Schleifen, Biegen, Bohren, Fräsen, Polieren, Schwärzen, Mattieren und Designen. Vereint in den Gegensätzen zum Thema Schwarz – Weiß, Glanz – matt, groß – klein, voll – leer, dunkel – hell, fein – grob.

Gegensätze ziehen Dich an! | Halsschmuck, Brosche
Silber 935, Süßwasserzuchtperlen eine je schwarz und weiß Bouton

Josef Kammerlander | HTL Steyr

Wir leben in einem leistungsorientierten System, in dem allesmögliche bewertet wird. Eine Grenze ist bereits überschritten: Wir bewerten Menschen nach erbrachten Leistungen, obwohl jeder Mensch gleich viel wert ist. Mein Werk soll darauf aufmerksam machen, indem jeder Stein, egal ob geschliffen oder ungeschliffen, einen Platz bekommt, wobei sich diese weder äußerlich noch proportional unterscheiden.

The Way | Halsschmuck
Silber 925, Colorit, Bergkristall 0.25 ct, alle 3.35 ct

Mariann Kiss | Goldschmiede Hartmann Zwickau

Die bewegliche Blüte mit Gewinde im Blütenstengel mit austauschbarem Besatz (geschnitzte Koralle, Zirkon, kleine Spinne, Tahitiperle) steht für Geduld, Ruhe, Gelassenheit und klare Gedanken. Mein Gesellenstück greift den Gegensatz zwischen Natur und Technik auf. Die natürliche Blütenform wurde auf einfache, geometrische Formen reduziert. Ist die Spinne als Besatz angebracht, scheint sie im Netz zu sitzen. Als Inspiration diente ein einfacher Regenschirm beim Auf- und Zuklappen.

Blütenspielring | Ring
Silber 925, Zirkon (6mm), Tahitiperle (6mm)

Veronica Oyarzun | WIEBKE PEPER ATELIER

Es gibt eine Anziehungskraft, die keine Materie überstehen kann: Das ist die Gravitationskraft eines Schwarzen Loches. (…). Im Herzen eines Schwarzen Loches ist die Singularität, hier bleiben Zeit und Raum stehen. Alle bekannten Naturgesetze werden außer Kraft gesetzt. Die hellvertraute Fülle wird angezogen von der raumlosen Schwärze des Unbekannten. Alles verlangt nach Nichts. Nichts umhüllt Alles.

Sternenstaub und Schwarzes Loch | Brosche, Halsschmuck
Gelbgold Au 900 granuliert – Silber Ag 925,  16 Diamanten rund/  ca. 0,016 ct

Sung-Kyung Park | Goldschmiedeatelier Gregor Neuhaus

„Gegensätze ziehen sich an“ ist eine Aussage, die ihre Gültigkeit der versteckten Gemeinsamkeit zu verdanken hat. Die Anziehung kann nur deshalb erfolgen, da sich die Gegensätze in einer Ebene bzw. einem Bezugsfeld befinden. Tagtäglich befassen wir uns damit, ohne uns dessen bewusst zu werden. (…). Letzten Endes handelt es sich um eine Bewegung. Das vorliegende Werk versucht dies symbolisch darzustellen.

Die Bewegung | 2-Finger-Ring
Silber 925

Lea-Sophia Reisenzahn | HTL Steyr

DNA und Elektronik als Gegensatz. Leben funktioniert ganz von selbst. Es ist einfach entstanden. Die Technik aber braucht Hilfe, um überhaupt entstehen und existieren zu können. In diesem Jahrhundert kommen wir Menschen mittlerweile nicht mehr ohne Technik aus. Meine Brosche stellt zwei DNA-Stränge dar. Zum einen das Leben und zum anderen die Technik. Beide Stränge laufen zusammen und werden zu Einem.

Zeitgeist | Brosche
Aluminium, Silberstahl

Malin Sleeboom | Petra Gutschow

Die Seeanemone vertreibt mit einem giftigen Sekret Feinde. Um Schutz zu erlangen, nutzt der Clownfsch diese Fähigkeit des Blumentiers. Er gewöhnt sich an das giftige Sekret und haust dann unbeschwert in der Seeanemone. Beide sind voneinander abhängig. Die Anemone bietet dem Fisch Schutz, dieser sorgt für Sauberkeit und hilft ihr, Beute anzulocken. Beide sind unterschiedlich und brauchen sich!

Symbiosis | Kopfschmuck, Brosche
Sterling Silber 925, Stahl, Silikon, Koralle, Süßwasserperlen, Aventurinquarz, Emaille

Michalina Szyszko | Glitter & EvaStone

Gegensätze bedeuten für jeden etwas anderes. Für manche ist es unmöglich, dass Gegensätze sich anziehen können. Ich persönlich denke, dass es eine gute Möglichkeit sein kann, um Kreativität zu entwickeln und etwas Interessantes zu schaffen. Deshalb habe ich etwas geschaffen, das Widrigkeiten verbindet: Arbeit und Party, Tag und Nacht, Klein und Groß.

Zukunft | Ohrschmuck
Silber 925, schwarzer Diamant

Lena Taubeck | HTBLA Steyr

Das Thema wird durch die verschiedenen Materialien widergespiegelt, durch das edle Silber, wie auch durch den unedlen, harten Baustahl. Die Welle und die Dreiecke werden in Kontrast gesetzt und die verschiedenen Formen zeigen, dass das Leben, egal wie schwierig es erscheint, weitergeht. Das Holz bringt etwas Natur ins Schmuckstück und erzeugt einen weiteren Kontrast zu den beiden von Menschen geschaffenen Materialien.

Was das nächste Ufer bringt | Halsschmuck
Silber 925, Baustahl

Stefanie Taxer | HTBLA Steyr

Im Collier lässt sich das Thema darin erkennen, dass sich die Bergkristalle vom Schmuckstück als Gegensatz abheben. Da das Collier vom Mensch gefertigt wurde, bildet es den Kontrast zu den Kristallen, welche ungeschliffen und in ihrer natürlichen Form belassen wurden. Es widerspiegelt somit die Natur und das vom Mensch geschaffene Objekt.

Process of the clear quartz | Halsschmuck
Silber 925, Bergkristalle

Moritz von Coellen | Atelier Moritz von Coellen

Die Idee hinter diesem Entwurf war es, die in jeder Hinsicht gegensätzlichen Materialien Perle und Carbon in einem bzw. mehreren Schmuckstücken zu vereinen. Hier treffen Biologie und Industrie aufeinander, Tradition und Hightech, Schwarz und Weiß. Durch den jeweils umgekehrten Einsatz von Carbon und Perle in den beiden Ohrring-Variationen wird der Kontrast einerseits auf die Spitze getrieben und andererseits überwunden.

Ohrschmuck
Silber 925, Süßwasserperlen, Carbon

Die Fachjury 2021

Catharina Schupp | Chefredakteurin Schmuck Magazin

Catharina Schupp ist 1984 in Stuttgart geboren und seit 2016 in Wien ansässig. Ihr Studium der Kunstgeschichte und Politikwissenschaft hat sie in Eichstätt und Trier erfolgreich mit dem Magister abgeschlossen. 2012 absolvierte Catharina Schupp ihre Ausbildung zur Gemmologin bei der Deutschen Gemmologischen Gesellschaft Idar-Oberstein (DGemG). Anschließend war sie unter anderem für ein deutsches und in Wien ansässiges Auktionshaus im Bereich Schmuckbewertung tätig. Seit Mitte 2017 ist Catharina Schupp Redakteurin bei Meth Media. Nachdem sie zunächst ab September 2019 Chefin vom Dienst beim Schmuck Magazin wurde, nimmt sie dort nun seit September 2020 die Position der Chefredakteurin ein.

Kurt Soucek | Vizepräsident Me., Zentralverband der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e. V. 

Kurt Soucek ist Gold-und Silberschmiedemeister in der zweiten Generation und seit 1982 selbstständig – zunächst in Luxemburg, später in Frankfurt und Hofheim. Seit 25 Jahren ist er Obermeister und seit mehreren Jahren Geschäftsführer der Gold-und Silberschmiede Innung Frankfurt am Main. Darüber hinaus ist Kurt Soucek Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer Frankfurt Rhein-Main und Mitglied des Berufsbildungsausschusses. Als Fachmann für Internationale Zusammenarbeit (Internationaler Meister), Kuratoriumsmitglied der Zeichenakademie Hanau (seit 8 Jahren) und Vorstandsmitglied der Gebrüder Grimm Akademie in Hanau verfügt Kurt Soucek über eine weitreichende Expertise in seinem Gebiet. Im Präsidium des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere e. V. ist Kurt Soucek seit 2000 Mitglied, davon die letzten 8 Jahre als Vizepräsident.

Michael Jahr | Obermeister der Gold- und Silberschmiede-Innung sowie Juweliere Frankfurt

Michael Jahr vollführte eine Ausbildung als Goldschmied bei der Firma Uhren Weiss in Rüsselsheim. Nach drei Jahren als Geselle entschied er sich seine Ausbildung fortzusetzen und legte in Idar-Oberstein den staatlichen geprüften Schmuckgestalter ab. Im Rahmen dieser Ausbildung erwarb er zeitgleich den Meistertitel im Goldschmiedehandwerk bei der Handwerkskammer Koblenz. Seit Juli 1992 ist Michael Jahr selbständig mit seinem eigenen Goldschmiedeatelier in Rüsselheim. Er ist Obermeister der Gold- und Silberschmiede-Innung sowie Juweliere Frankfurt am Main. Er gewann den internationalen Gestaltungswettbewerb des FBZ Ahlen und belegte den 3. Platz beim 15. Hessischen Gestaltungspreis des Hessischen Handwerks in der Kategorie Schmuck. Beim 16. Hessischen Gestaltungspreis war Michael Jahr selbst Jurymitglied.

Prof. Dr. Thomas Hensel | Hochschule Pforzheim

Prof. Dr. Thomas Hensel studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Unternehmensführung in Hamburg, München und Vallendar. Er ist Träger des Aby M. Warburg-Förderpreises des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg. Seit 2013 ist er Professor für Kunst- und Designtheorie an der Fakultät für Gestaltung an der Hochschule Pforzheim. Außerdem ist er Mitglied der Faculty der Donau-Universität Krems und Direktor des Institute for Human Engineering & Empathic Design in Pforzheim (HEED) und Ausstellungskurator. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Medien- und Wissen(schaft)sgeschichte der Kunstwissenschaft (insbes. Aby Warburg), in den Game Studies, der Altdeutschen Malerei und Zeichnung (insbes. Albrecht Dürer und Donauschule) und der Designgeschichte und -theorie (insbes. Bauhaus und Hochschule für Gestaltung Ulm).

Dr. Christianne Weber-Stöber | Leiterin Deutsches Goldschmiedehaus
| Geschäftsführerin Gesellschaft für Goldschmiedekunst

Dr. Christianne Weber-Stöber, Kunsthistorikerin und Schmuckwissenschaftlerin, zahlreiche Veröffentlichungen zur zeitgenössischen Schmuck- und Gerätgestaltung. Publikationen zu Schmuck, Mode, Silbergerät, Schwerpunkt 20./21. Jahrhundert. Seit 1989 Geschäftsführerin der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. in Hanau, einer gemeinnützigen Vereinigung zur Förderung der Gold- und Silberschmiedekunst auf nationaler und internationaler Ebene. Vorrang hat die Unterstützung des Nachwuchses durch Wettbewerbe, Ausstellungen und Publikationen. Seit 2006 Leiterin des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau, dessen Ausstellungsschwerpunkt auf der zeitgenössischen Schmuck- und Gerätgestaltung liegt.

Die Preise 2021

Der Gewinner der GOLDENEN NOVA 2021 erhält einen Gutschein für ein Edelmetallgewichtskonto von BEDRA GmbH im Wert von 1.500 €. Außerdem darf er sich über ein exklusives Shooting seines Gewinnerschmuckstücks in einer der nächsten Ausgaben des Schmuck Magazins freuen.

Auf den Zweit- und Drittplatzierten warten Einkaufsgutscheine der Rudolf Flume Technik und MW Edelsteine in Höhe von 800 und 600 Euro.

Zulassungskriterien 2021

Der Wettbewerb richtet sich an Nachwuchstalente. Damit sind alle Hochschüler, Lehrlinge, Jungdesigner, Startups sowie Neu- und Quereinsteiger herzlich eingeladen, sich um DIE GOLDENE NOVA zu bewerben. Wer bereits im Gewerbe tätig ist, sollte das erste Jahr nicht überschreiten. Dem Alter und den Schmuckkategorien sind keine Grenzen gesetzt. Jeder Teilnehmer und jedes Unternehmen kann nur ein Schmuckstück zur Bewerbung einreichen.

DIE GOLDENE NOVA 2020

Die Gewinner 2020

DER WETTBEWERB STAND UNTER DEM THEMA: „Die Goldenen 20er“

GOLD

JONATHAN HOLZ | CARBON SCHMUCK


„Als Vorlage für den Armreif diente mir der Klassizismus, der bis in die Goldenen 20er Jahre eine prägende Stilrichtung war. Die klare Formensprache strenger Geometrie und ein essentielles Verständnis der Natur und ihrer Proportionen waren Vorbild für dieses Schmuckstück und haben mich inspiriert. Gerade das Aufgreifen alter Vorbilder bzw. das Neuinterpretieren jener, war ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Arbeit. Es war mir wichtig, diesen Zeitgeist einzufangen und neu zu interpretieren. Die einzelnen Motive aus Gold wurden in den Eisenmeteoriten tauschiert. Anschließend wurde der Eisenmeteorit geätzt, um die Widmanstätten-Strukturen zum Vorschein zu bringen. Der Armreif kann nur mit der richtigen Zahlenkombination geöffnet werden.”


ANTIKE | Armreif mit Zahlenschloss
925 Silber, Goldplattierung

SILBER

LILLY KLATTE | HOCHSCHULE WISMAR

„Fast ein Drittel der deutschen Bevölkerung lebten in den 20er Jahren in den Städten. Sie hofften, in den immer mehr pulsierenden Metropolen Arbeit zu finden und sehnten sich nach einem besseren Leben. Die Künstlerin Tamara de Lempicka zeigt in ihren Arbeiten nicht nur die starke selbstbewusste Frau, die diese Zeit prägte, sondern auch städtische Abbildungen. Mein Entwurf stellt eine Metropole bzw. ein Gebäude dar, das nach und nach abstrahiert wurde. Der Anhänger wurde gefräst und anschließend weiter bearbeitet.“

OHRSCHMUCK
Silberne Brisur, Venezianerkette, Acrylglas

BRONZE

MAREN SCHULZ | MAARTS MANUFACTURE

„Eleganz gepaart mit ausgefallenen Mustern strahlt für mich den Zeitgeist der Goldenen 20er aus. Das Schmuckstück unterstreicht die Attitude dieser Epoche und darf dem Träger dadurch zu mehr Ausstrahlung verhelfen. Um einen warmen
Farbton zu erzeugen, habe ich Messing gewählt. Starke Kontraste waren damals angesagt. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, teilweise Stellen des Schmuckstücks zu schwärzen, um dadurch bestimmte Elemente und Formen hervorzuheben.
Die Glassteine unterstreichen die Eleganz und runden das Schmuckstück ab.“

GOLDENE GEOMETRIE | Halsschmuck
Messing, teilweise geschwärzt, schwarze Glassteine

PUBLIKUMSPREIS

ROBIN SCHEUERMANN | ALTSTADT GALERIE HELENA BERGHOFF

„Inspiriert von der Formensprache des Art Déco spiegelt das opulente Design die zurückgewonnene Lebensfreude und den Wohlstand der Goldenen 20er wieder. Im Zentrum des aufwändig von Hand montierten Rings steht der bereits vor hundert Jahren beliebte Aquamarin, der durch seinen modernen Handschliff zusätzlich die 1920er mit der heutigen Zeit verbindet.
Unterstützt wird die besondere Wirkung des Schmuckstücks durch die champagnerfarbenen Diamanten, die sich harmonisch in den warmen Goldton einfügen.“

RING
925 Silber, 750 Gelbgold, Aquamarin 5,610ct, Diamantrose Salt&Pepper 0,210ct, Diamanten Brillantschliff 0,072ct

Die Fachjury 2020

Petra Bäuerle | Chefredakteurin Schmuck Magazin

Petra Bäuerle ist in der Goldstadt Pforzheim geboren und schon von Kindesbeinen an mit Schmuck vertraut gewesen. Nachdem sie ein Volontariat bei einer Zeitung absolvierte studierte sie Jura; kehrte jedoch wieder zum Journalismus zurück. Als Zeitschriftenredakteurin war Petra Bäuerle in München bei namhaften Titeln tätig (u.a. Ambiente und Harper’s Bazaar) und arbeitete als freie Mitarbeiterin bei der Vogue, Cosmopolitan und dem Schmuck Magazin. Seit 2007 ist sie Chefredakteurin des Schmuck Magazins. Petra Bäuerle ist der Schmuckkultur eng verbunden – vom anspruchsvollen Schmuckdesign über Autorenschmuck bis hin zu Fashion und High Jewellery.

 

Roland Simons | Designer von Goldschmiede Simons

Roland Simons begann seine Goldschmiedelehre 1984 in Mönchengladbach und absolvierte unter anderem ein Gaststudium in Hanau an der Zeichenakademie. Seit 1995 ist er Goldschmiedemeister und staatlicher geprüfter Gestalter. Er ist seitdem selbständiger Goldschmied und Schmuckgestalter in Wegberg. Parallel zu seinem Goldschmiedeatelier hat Roland Simons seit 16 Jahren eine eigene Kettenkollektion, die in Kleinserie hergestellt und vertrieben wird.

Michael Jahr | Obermeister der Gold- und Silberschmiede-Innung sowie Juweliere Frankfurt

Michael Jahr vollführte eine Ausbildung als Goldschmied bei der Firma Uhren Weiss in Rüsselsheim. Nach drei Jahren als Geselle entschied er sich seine Ausbildung fortzusetzen und legte in Idar-Oberstein den staatlichen geprüften Schmuckgestalter ab. Im Rahmen dieser Ausbildung erwarb er zeitgleich den Meistertitel im Goldschmiedehandwerk bei der Handwerkskammer Koblenz. Seit Juli 1992 ist Michael Jahr selbständig mit seinem eigenen Goldschmiedeatelier in Rüsselheim. Er ist Obermeister der Gold- und Silberschmiede-Innung sowie Juweliere Frankfurt am Main. Er gewann den internationalen Gestaltungswettbewerb des FBZ Ahlen und war selbst Jurymitglied beim 16. Hessischen Gestaltungspreis.

Dr. Christianne Weber-Stöber | Leiterin Deutsches Goldschmiedehaus
| Geschäftsführerin Gesellschaft für Goldschmiedekunst

Dr. Christianne Weber-Stöber, Kunsthistorikerin und Schmuckwissenschaftlerin, zahlreiche Veröffentlichungen zur zeitgenössischen Schmuck- und Gerätgestaltung. Publikationen zu Schmuck, Mode, Silbergerät, Schwerpunkt 20./21. Jahrhundert. Seit 1989 Geschäftsführerin der Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. in Hanau, einer gemeinnützigen Vereinigung zur Förderung der Gold- und Silberschmiedekunst auf nationaler und internationaler Ebene. Vorrang hat die Unterstützung des Nachwuchses durch Wettbewerbe, Ausstellungen und Publikationen. Seit 2006 Leiterin des Deutschen Goldschmiedehauses Hanau, dessen Ausstellungsschwerpunkt auf der zeitgenössischen Schmuck- und Gerätgestaltung liegt.

Ena Christ | Influencerin

Nach ihrem Abitur in Bad Honnef ließ sich Ena Christ zur Gesundheits- und Krankenpflegerin an der Uniklinik Köln ausbilden, wo sie anschließend als OP-Schwester arbeitete. Darauf folgte ihr Medizinstudium an der Philipps Universität Marburg, während sie sich gleichzeitig beim Deutschen Roten Kreuz engagierte. Während ihres Studiums, nachdem sie das erste Staatsexamen absolvierte, begann die Gründung ihres Blogs mit Mode- und Lifestylethemen. Zunächst lief der Blog unter dem Namen somehappyshoes, später unter ihrem Namen Ena Christ. Ihr Blog bezaubert mit ihrem hochwertigen Geschmack und ihrem elegant-modernen Stil.